19.07.

Was macht INDAT anders bei der Personalführung?

Autor:

Gerhard Eberl und Stefan Bieder bei CAM-Besprechung

Gerhard Eberl und Stefan Bieder bei einer CAM-Besprechung

Du musst nicht tun was du nicht tun willst!

Das bedeutet nicht, dass das immer einfach ist und es bedeutet auch nicht, dass ich nichts mache. Es bedeutet, dass ich das tue was mir Spaß macht. Und mein Job bei INDAT macht riesig Spaß!

Ich hatte das Glück, eine gute Ausbildung in einer großen Firma zu erhalten. Gleichzeitig lernte ich dort aber viele Dinge kennen, die mir nicht so gefallen haben.

Bürokratie, Egoismus, diktatorische Chefs, sinnlose Besprechungen, etc. Bereits damals wollte ich Arbeitsabläufe verändern, was mir aber immer wieder vermiest wurde.

So beschloss ich am „Tag der Arbeit“, dem 1.Mai 2000, mich als Ein-Mann-Unternehmen selbständig zu machen. Natürlich war es ein hartes Stück Arbeit bis heute, aber es hat sich gelohnt. Heute steht der Name INDAT für eine der innovativsten Firmen in NÖ. Gleichzeitig sind wir ein sympathischer  Arbeitgeber.

 

Mein Lieblingsautor: Jack Welch

Ich habe Unmengen an Managementbüchern verschlungen und war selten der gleichen Meinung wie der Autor. Es ist etwas anderes Bücher zu schreiben oder sie umsetzen zu müssen, dachte ich mir. Deshalb war mein Lieblingsautor auch Jack Welch, CEO von General Electrics, der genau wusste, wovon er schreibt.

Ein gutes Gefühl für Menschen hatte ich schon immer und so fiel es mir nicht schwer einige richtungsweisende Entscheidungen zu treffen. Mich von jenen zu trennen, mit denen ich nicht übereinstimmte und bei anderen zu verweilen, mit denen ich gut konnte.

Mein Partner Markus, ist ganz anders als ich und genau deshalb ergänzen wir uns. Wir vertrauen uns, es gibt weder Neid noch Misstrauen und trotz der Unterschiede sind wir fast immer einer Meinung. Wir haben in den zehn gemeinsamen Jahren viel zusammen erreicht.

Für INDAT wollte  ich einen neuen Führungsstil, sicher nicht autoritär, eher kooperativ und freundschaftlich.  Trotzdem müssen Entscheidungen getroffen werden. Unsere Leute sollen Spaß in der Arbeit haben dürfen. Das ist leider nicht immer leicht, weil viele Menschen mit Eigenverantwortung nicht mehr umgehen können. Wer bei INDAT einen Job hat darf Verantwortung übernehmen, innovativ sein,  selbständig arbeiten und vor allem darf er Lachen und Spaß haben. Wir von INDAT sind vor allem eines, offen für Neues, unkompliziert, unverwechselbar und natürlich nett.

 

Einige Selbstverständlichkeiten bei INDAT

  • Stärken der Mitarbeiter erkennen. Wenn du tust was du gut kannst, dann arbeitest du nicht, sondern tust das was du magst!
  • Wir arbeiten wenn Arbeit da ist -> Flexibilität in beide Richtungen.
  • Bezahlte Pause, flexible Arbeitszeit, gratis Kaffee, Obstkorb, gratis Fitnesscheck, ½ Gebühr fürs Fitnesscenter, 1 x Monat Firmenveranstaltung
  • Professionalität und Fachliche Kompetenz sind nicht alleine für den Erfolg unserer Firma verantwortlich. „Team“ darf nicht nur ein Schlagwort sein und um wirksam arbeiten zu können brauchen wir Freiheiten.

Abschließend möchte ich mich eines Zitates von Jack Welch bedienen:

„Wir werden die Befreiung von den Fesseln der Bürokratie durch alle Hierarchiestufen treiben. Die Leute sollen endlich Spaß an der Arbeit haben!““ (Zitat: Jack Welch)

 

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2 Kommentare

  1. Hallo Gerhard!
    Super-Blog! Genau aus den Gründen, die du angeführt hast, habe ich die Bücher zur Frage der „internen Kommunikation in Organisationen“ geschrieben. Unter dem Titel „Auch Mitarbeiter sind Menschen“ sind genau diese Thematik angeführt. Vielleicht ist ein Gedankenaustausch in nächster Zeit möglich!
    lg
    Herbert Thumpser

  2. Hallo Herr Eberl
    Habe erst gestern von ihrem Unternehmen erfahren und ihre Homepage studiert.
    Ich will Ihnen und ihrem Team ehrlich gratulieren, was sie geschaffen haben. Hut ab !
    Zudem gehe ich mit ihrer Unternehmens-Philosophie völlig konform, ihr HRM Management gefällt mir sehr.
    Gratulation !
    Ulrike Fink-Sveiger
    Unternehmerin/Beraterin i.R.

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