Wickelmaschine

INDAT Wickelmaschine

Sondermaschine für Umwicklung von Stahlseilen

Wer schon einmal das Bremsseil seines Drahtesels mit einer Zange abgezwickt hat, kennt den Effekt: die in sich verdrehten Litzen des Seils drehen sich auf. Stellt man sich jetzt ein Drahtseil vor, welches eine Gondel zum Kitzsteinhorn trägt, arm stark, mit den entsprechenden Kräften dazu…

Die Aufgabenstellung lautet also: Drahtseile mit Ø 20mm bis Ø 120mm sollen vor dem Ablängen mit einem Draht Ø 1mm bis Ø 3mm umwickelt werden, damit sie nicht auf spleißen.

Seitenansicht der Wickelmaschine

Fast schon ein Klassiker im Sondermaschinenbau

Stufe 1: Der Auftrag

Nach den ersten Konstruktionen und Feedbackrunden mit dem Kunden wurde rasch klar, dass die anfänglich gewünschte, simple Ausführung dieser Sondermaschine, mit nur einem Antrieb für das Seil und manuellem Vorschub des Wicklers, nicht den tatsächlichen Anforderungen genügt.

Stufe 2: Den tatsächlichen Erwartungen auf den Grund gehen

Auch ungeübte Mitarbeiter, Wickelanfänger, sollten ein hochwertiges Ergebnis liefern können. Somit sollte auch der Wickler Vorschub mittels Spindel gesteuert werden. Sicherheitstechnisch etwas ganz anderes. Die erste halbautomatische Version der Sondermaschine sah zwar eine 2-Hand-Bedienung vor, um die Gesundheit des Bedieners zu gewährleisten. Durch die vollautomatische Anwendung musste der Prozess aber eingekapselt, und die Mitarbeiter zusätzlich geschützt werden.

Stufe 3: Den Kunden zufrieden stellen und beste Ergebnisse mit CE-Zertifikat liefern

Nach den ersten Tests stellte sich heraus, dass es gerade bei den ersten Wicklungen von Vorteil wäre, doch mit der Hand eingreifen zu können um den Draht zu führen. Eine sicherheitstechnische Herausforderung! Aber kein Problem für unseren Sondermaschinenprofi Ing. Stefan Baumgartner: eine Drehzahlüberwachung und zwei Gabellichtschranken mit diversen anderen „Kleinigkeiten“ sorgen für die nötige Sicherheit. Damit war den Voraussetzungen, für die von uns durchgeführte CE Zertifizierung, genüge getan.

„Es geht auch anders,…“

War der wohl am öftesten verwendete Satz während der Entwicklung. Und für uns ein positives Beispiel für partnerschaftliche Entwicklung, wo wir unser Know-How mit dem unserer Kunden verbinden und gemeinsam für Lösungen sorgen.